{"id":1364,"date":"2020-01-03T23:34:41","date_gmt":"2020-01-03T22:34:41","guid":{"rendered":"https:\/\/schweizer.pm\/pri\/?p=1364"},"modified":"2020-11-25T10:46:59","modified_gmt":"2020-11-25T09:46:59","slug":"finanzielle-unabhaengigkeit-als-teilziel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schweizer.pm\/pri\/2020\/finanzielle-unabhaengigkeit-als-teilziel\/","title":{"rendered":"Finanzielle Unabh\u00e4ngigkeit als Teilziel"},"content":{"rendered":"<p>Frei entscheiden k\u00f6nnen, wof\u00fcr die eigene Arbeitszeit und -kraft eingesetzt werden soll. Das k\u00f6nnen Leute, die finanziell unabh\u00e4ngig (FI = Financial Independence) sind. Es gibt eine ganze Subkultur, die sich dem Thema FIRE verschrieben hat, indem sie sich zus\u00e4tzlich noch mit vorzeitigem Ruhestand (RE = Retire Early) besch\u00e4ftigen. Dabei ist Ruhestand nicht w\u00f6rtlich gemeint, sondern im Sinn von &#8222;das tun was Freude macht, auch wenn es nicht viel Geld einbringt&#8220;.<\/p>\n<p>Ich bin irgendwann mal auf dieses Thema gestossen und seither l\u00e4sst es mich nicht mehr los, wohl weil es so stark in mir resoniert. <!--more-->In Podcasts wird h\u00e4ufig erw\u00e4hnt, dass Personen oft zuf\u00e4llig entdecken, dass es einen Begriff f\u00fcr ihre Lebensweise gibt, die eine Mischung aus Gegen-den-Strom-schwimmen, Frugalismus, Minimalismus, Life-Hacking oder Sparsamkeit ist. Es gibt dazu viele Blogs, Podcasts und andere Kan\u00e4le, von welchen ich am Ende einige kurz erw\u00e4hnen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>In diesem Beitrag m\u00f6chte ich aufzeigen, welcher Weg mich zu diesem Thema gef\u00fchrt hat.<\/p>\n<p>Ich war wohl immer etwas sparsam. In eine Familie von Bankangestellten hineingeboren und mit Sparschwein aufgewachsen, r\u00fchrte ich meine Sparbatzen kaum je an und brachte sie pflichtbewusst zur Bank. Dort wurden sie mit Schreibmaschine und sp\u00e4ter mit Matrixdrucker ins Sparb\u00fcchlein eingetragen und in den 70-er und 80-er Jahren mit 4-5% Zins belohnt.<\/p>\n<p>Die wundersame Geldvermehrung lernte ich auch durch Schilderungen meines Vaters kennen, der von B\u00f6rseng\u00e4ngen sprach, wo Kunden auf einen Schlag 30% Gewinn machen konnten. Flinke Bankangestellte mit Insiderwissen konnten beim Kollegen in der B\u00f6rsenabteilung\u00a0 eigene Deals platzieren, bevor danach das grosse Kundengesch\u00e4ft den Markt in Bewegung brachte. Nat\u00fcrlich wurden derartige M\u00e4tzchen inzwischen aufger\u00e4umt, doch haben solche Schilderungen meine jugendliche Phantasie befl\u00fcgelt und mich empf\u00e4nglich f\u00fcr die von FIRE-Enthusiasten gepredigten Wertpapierinvestitionen gemacht<\/p>\n<p>Mit 15 Jahren machte ich mich im Gymnasium f\u00fcr eine Arbeitswoche zum Thema &#8222;Wirtschaft und Geldkreislauf&#8220; stark und arbeitete nebenbei in einem Laden, wo es Kleinmengen an Pelzzubeh\u00f6r abzupacken galt. Haken, \u00d6sen und Kragenband sind mir noch in bester Erinnerung. Damals war es ein unglaubliches Erlebnis, meine Lebenszeit in Geld umtauschen zu k\u00f6nnen. Das war meine kleine finanzielle Unabh\u00e4ngigkeit von meinen Eltern. Nur wenig sp\u00e4ter trieb ich meine Unabh\u00e4ngigkeit auf die Spitze, indem ich in den Ferien im Schreinereibetrieb des Vaters meines besten Freundes arbeitete und wir uns mit dem Geld und ohne Wissen meiner Eltern eine Motocross-Maschine kauften. Wir waren\u00a0 erst 16 Jahre alt und h\u00e4tten noch 2 Jahre warten m\u00fcssen, bis wir das Motorrad legal h\u00e4tten fahren d\u00fcrfen. Aber das Ding war eh&#8216; nicht f\u00fcr die Strasse gebaut und so vergn\u00fcgten wir uns im Gel\u00e4nde. Das war dann die grosse finanzielle Unabh\u00e4ngigkeit meiner Teenagerjahre.<\/p>\n<p>Als ich danach ins Austauschjahr nach Thailand gehen durfte, konnte ich andere Arten von Unabh\u00e4ngigkeit ergr\u00fcnden und die grosse Freiheit leben, obwohl ich in Gastfamilie und Schulsystem eingebunden war. Bereits nach wenigen Monaten Schule machte ich der Schulleitung den Vorschlag, mich halbtags vom Unterricht zu dispensieren. Zu meiner grossen \u00dcberraschung wurde das genehmigt. Mein erster Lifehack!<\/p>\n<p>Ein weiteres Erlebnis konnte ich 1984 aus Thailand mitnehmen: wieviel ein Schweizerfranken in diesem Land Wert war. Mein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr globale Kaufkraftunterschiede war geweckt!<\/p>\n<p>Zur\u00fcck in der Schweiz erledigte ich den Rest des Gymnasiums und konnte im Abschlussjahr meine Ersparnisse massiv aufbessern, als ich in einem Wettbewerb 1000 Franken gewann. Nie h\u00e4tte ich damals an der Macht eines soliden Sparbatzens gezweifelt.<\/p>\n<p>Im Studium ging es weiter mit der Faszination Geld verdienen. Zur Bl\u00fctezeit hatte ich drei Teilzeitjobs gleichzeitig: Plakate aufh\u00e4ngen, Verkehrsz\u00e4hlungen durchf\u00fchren und als technischer Zeichner wissenschaftliche Publikationen aufpeppen. Der Grund daf\u00fcr war ein Autounfall, in den ich als Fahrer eines fremden Autos verwickelt war. Bis die Rechtschutzversicherung den anderen Fahrer als Schuldigen identifiziert hatte, hatte ich 8&#8217;000 Franken auf dem Konto und f\u00fchlte mich Mitte Studium richtig reich. Da es mich wieder ins Ausland zog, konnte ich damit ein Auslandjahr mitfinanzieren.<\/p>\n<p>Noch immer hatte ich nichts dazugelernt und begann mein Arbeitsleben mit einem positiven Kontostand. Wenn ich heute Konversationen mit 30 Jahre j\u00fcngeren Leuten f\u00fchre, dann kommt glasklar zum Ausdruck, dass es keinen Sinn macht, in jungen Jahren zu sparen. Der Zins ist bei Null, der Studentenlohn vergleichsweise gering und die Eltern haben ja schliesslich Geld. Obwohl die FIRE-Bewegung davon spricht, keine Schulden zu machen bin ich mir nicht sicher, ob das in einer Tiefzinsphase nicht doch Sinn macht.<\/p>\n<p>Bereits nach 6 Jobjahren konnten sich meine Freundin und ich gemeinsam ein Haus leisten, wof\u00fcr wir 180&#8217;000 Franken Eigenkapital zur Verf\u00fcgung hatten. Das hatte auch damit zu tun, dass wir vergleichsweise bescheiden lebten, kaum in Restaurants essen gingen, sie kein Alkohol trank, wir Vegetarier und Nichtraucher waren, uns ein Occasionsauto teilten und kosteng\u00fcnstige Ferien machten. Doch pro Person und Jahr 15&#8217;000 Franken zu sparen, entsprach lediglich einem Viertel unserer Eink\u00fcnfte und verblasst gegen\u00fcber den Extremisten der FIRE-Szene, die bis zu 80% ihrer Eink\u00fcnfte zur Seite legen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Weil das Haus einen grossen Nebenraum hatte und weil wir inzwischen geheiratet hatten, kombinierte meine damalige Frau die beiden Dinge und begann eine selbst\u00e4ndige T\u00e4tigkeit mit Kommissionsverkauf von Secondhand Brautmode. So was nennt die FIRE Community &#8222;Side Hustle&#8220;.<\/p>\n<p>Dies unterst\u00fctzte ich mit meinen am Arbeitsplatz erworbenen F\u00e4higkeiten im Web Design, die ich noch um Suchmaschinen- und Online-Marketing erweiterte. Als uns diese erfolgreiche Nebenbesch\u00e4ftigung \u00fcber den Kopf wuchs, verkauften wir das Gesch\u00e4ft erfolgreich.<\/p>\n<p>Es gab eine Zeit vor und eine nach der Geburt unseres Sohnes. Als Doppelverdiener ohne Kind wuchs unser Verm\u00f6gen rasch und Ausgaben im normalen Rahmen f\u00fchrten nie zu Diskussionen. Mit Kind entschieden wir beide, das Arbeitspensum zu reduzieren, wodurch wir bei mehr Ausgaben nun weniger Cashflow hatten. Wir schnallten unsere G\u00fcrtel etwas enger und dank Lohnerh\u00f6hungen sowie Nebenverdienst stiegen die Ersparnisse wieder an. So sehr, dass wir uns ein Ferienhaus kaufen konnten, als in den Bergen keine gem\u00fctliche Ferienwohnung mehr zu mieten war.<\/p>\n<p>WIE BITTE??? fragst du jetzt wohl. Tja, so Geschichten kann nur das Leben schreiben. Meine Gattin sah ein Inserat, das Wetter bei der Besichtigung war wundersch\u00f6n und die Landschaft auch und obwohl wir vorher noch nie in diesem 100-Seelendorf waren, hat es uns auf Anhieb gefallen. Finanziell konnten wir uns 25&#8217;000 Franken Eigenkapital leisten und mit zwei 80%-L\u00f6hnen war die Tragbarkeit auch f\u00fcr diese zweite Hypothek gegeben.\u00a0 Ferien anderswo lagen jetzt nicht mehr drin.<\/p>\n<p>Alles lief hervorragend, bis uns die Schreckensbotschaft erreichte, dass wir beide den Job verlieren w\u00fcrden: Unser gemeinsamer Arbeitgeber teilte uns dies in der selben Woche mit, obwohl wir in unterschiedlichen Bereichen arbeiteten. Jung wie wir waren, ging es nicht lang, bis neue Jobs gefunden waren. Doch der Schock sass mir in den Knochen. Die Aussicht, beim Arbeitsamt regelm\u00e4ssig Rechenschaft \u00fcber meine Arbeitssuchbem\u00fchungen abgeben zu m\u00fcssen, standen im Gegensatz zu meinem Freiheitsdenken. So kam der Wunsch auf, einen Jahresbedarf zu sparen, um unabh\u00e4ngiger zu sein. Die FIRE Community nennt so was Emergency Fund. Das gelang mir in der Folge nach einigen Jahren, denn wir konsumierten weiterhin relativ bescheiden.<\/p>\n<p>Mein Wunsch nach der grossen weiten Welt konnte ich im Job befriedigen, indem ich einen Kurzzeiteinsatz von 6 Monaten in Singapur machen konnte. Wohnraum und Fl\u00fcge waren bezahlt und im Short-term Assignmentvertrag erhielt ich sogar noch Taggeld, mit welchem ich das Leben im Ausland ohne jegliche finanziellen Einschr\u00e4nkungen aus vollen Z\u00fcgen geniessen konnte. R\u00fcckblickend etwas zu sehr, denn meine Ehe zerbrach daran. Midlife-Krise mit 40 k\u00f6nnte man dazu auch sagen.<\/p>\n<p>Ich entschied mich nach der Trennung erneut zum Einsatz in Singapur, wo ich dieses Mal einen Expat-Vertrag kriegte, doch gleichzeitig meiner Ex-Frau das Leben finanzieren musste, da sie gerade arbeitslos war. Das kostete eine Stange Geld. Ich habe mich damals entschieden, nicht mehr Geld auszugeben, als mir pro Monat zur Verf\u00fcgung stand. Dies war das erste Mal in meinem Leben, wo ich den Monatslohn restlos aufbrauchte und mich dabei massiv einschr\u00e4nken musste. Was mir jedoch zugute kam, war die grosse Wohnung, die ich teilweise untervermieten konnte. So lernte ich AirBnB nutzen. Fortan erlaubte mir das leicht verdiente Zusatzeinkommen, Wochenendtrips zu machen und in die Schweiz zu fliegen, um meinen Sohn zu sehen. Schon wieder ein &#8222;Side Hustle&#8220;.<\/p>\n<p>Mit der Scheidung kam die Zeit f\u00fcr eine Abrechnung. Dank \u00e4hnlichen Vorstellung einigten wir uns auf eine Einmalzahlung, die durch die Trennung unserer G\u00fcter finanziert wurde. Dank der Wertsteigerung unserer beiden H\u00e4user erhielt ich bei der Scheidung sogar noch Geld. Damit war das Leben meines Sohnes f\u00fcr 12 Jahre finanziert und ich konnte wieder auf\u00a0 eigene Rechnung arbeiten,<\/p>\n<p>Zur\u00fcck in der Schweiz miete ich eine Penthousewohnung in einer etwas l\u00e4rmigen Gesch\u00e4ftsliegenschaft, die wohl 500 Franken pro Monat g\u00fcnstiger war, als eine Wohnung ohne st\u00f6rende Ger\u00e4usche. Danach benutzte ich wieder AirBnB, um ein m\u00f6biliertes Zimmer zu vermieten, was etwas mehr als die H\u00e4lfte der Miete reinbrachte.\u00a0 (und mich davor bewahren sollte, ein komischer Einzelg\u00e4nger zu werden \ud83d\ude42 Den gr\u00f6ssten Kostenblock hatte ich damit gut im Griff. W\u00e4re da nicht die neue Fernbeziehung nach Singapur gewesen, h\u00e4tte ich wohl 10&#8217;000 Franken pro Jahr zus\u00e4tzlich sparen k\u00f6nnen. Immerhin erlaubten mir AirBnB-Eink\u00fcnfte erneut, 6 Fl\u00fcge j\u00e4hrlich nach Singapur zu finanzieren und meine Kosten zu senken. Noch immer hatte ich keine Ahnung von der FIRE Community.<\/p>\n<p>Das \u00e4nderte sich erst, als ich verschiedene Kollegen mit ungew\u00f6hnlichen Lebenssituationen kennengelernte hatte. Da war derjenige, der auf einem Berggipfel lebte und verschiedene Jobs hatte. Ein anderer hatte den Job gek\u00fcndigt, um einfach mal lang zu reisen, bevor er eine selbst\u00e4ndige T\u00e4tigkeit aufnehmen wollte. Einer hatte sich als Autor und globaler Keynote Speaker selbst\u00e4ndig gemacht und war nach Singapur gekommen auf der Suche nach Partnerin und einem passenden Wohnort. Einer mit Familie hat sich dank Immobilien-Investment in Singapur ein neues Leben in Japan leisten k\u00f6nnen. Eine andere Kollegin war zur zeitlich unbefristeten Weltreise aufgebrochen, nachdem sie schon vorher den Traum realisiert hatte, Safari-Ranger zu werden. Ein befreundetes Paar meldete sich aus der Schweiz ab, um sich nach zwei Jahren in Zentralamerika niederzulassen. Immer mehr Puzzleteile f\u00fcgten sich zusammen, bis ich das Thema &#8222;Selbst-Management&#8220; identifizierte. Wie kann ich erkennen, was ich will und dieses Ziel diszipliniert erreichen? Wie kann ich mich von gesellschaftlichen Konventionen l\u00f6sen? Daraus ist eine Faszination f\u00fcr das Thema &#8222;Resilienz&#8220; geworden. Wie stecken wir Schicksalsschl\u00e4ge weg und bereiten uns f\u00fcr die Ungewissheit vor? Finanzielle Unabh\u00e4ngigkeit ist nur ein kleiner Teil davon.<\/p>\n<p>Vor einem Jahr konnte ich eher zuf\u00e4llig feststellen, dass ich eigentlich finanziell unabh\u00e4ngig bin, wenn ich an einen g\u00fcnstigeren Ort als die Schweiz lebe (die FIRE-Leute nennen das &#8222;geo arbitrage&#8220;). Ein entsprechendes Experiment mit K\u00fcndigung meines gutbezahlten Jobs, Wegzug ins Ausland und Versuch des Vorruhestandes hat mich allerdings davon \u00fcberzeugt, dass ich wirklich gerne arbeite und mir Kontakt zu anderen Menschen wichtig ist. Somit kommt eine T\u00e4tigkeit in den eigenen vier W\u00e4nden f\u00fcr mich nicht in Frage. Zudem ist mein momentaner Wohnort Luxembourg aufgrund der hohen Kosten nicht wirklich FIRE-tauglich.<\/p>\n<h5>Weiterf\u00fchrende Links<\/h5>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/firehub.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Zentraler Hub f\u00fcr FIRE-Thema in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/financial-independence.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Financial Independence<\/a>: Podcast in Europa<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/forum.mustachianpost.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mustachian Post<\/a>: Schweizer Quelle f\u00fcr FIRE mit Forum<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.mrmoneymustache.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mr. Money Moustache<\/a>: USA Quelle<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/earlyretirementextreme.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Early Retirement Extreme<\/a>: Der Gr\u00fcnder<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/nomadlist.com\/search\/luxembourg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Nomadlist<\/a>: Luxembourg f\u00fcr globale Digitalnomaden<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/schweizer.pm\/pri\/\">Primal Matrix:<\/a> mein weiteren Artikel zu Resilienz und Survival<\/li>\n<\/ul>\n<p>Photo:\u00a0<a class=\"owner-name truncate\" title=\"Go to Sebastien Wiertz's photostream\" href=\"https:\/\/flickr.com\/photos\/wiertz\/\" data-track=\"attributionNameClick\">Sebastien Wiertz on Flickr<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frei entscheiden k\u00f6nnen, wof\u00fcr die eigene Arbeitszeit und -kraft eingesetzt werden soll. 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