{"id":100,"date":"2016-04-02T23:40:45","date_gmt":"2016-04-02T21:40:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schweizer.pm\/?p=100"},"modified":"2018-09-27T12:46:23","modified_gmt":"2018-09-27T10:46:23","slug":"wie-weite-ich-meine-komfortzone-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schweizer.pm\/pri\/2016\/wie-weite-ich-meine-komfortzone-aus\/","title":{"rendered":"Wie weite ich meine Komfortzone aus?"},"content":{"rendered":"<p>Diese Frage ist zun\u00e4chst vielleicht gar nicht relevant. Deshalb ist es sinnvoll, zun\u00e4chst das Konzept der Komfortzone zu erkl\u00e4ren und dann aufzuzeigen, weshalb eine Ausweitung Sinn macht. Danach sind wir bereit f\u00fcr die Wie-Frage.<\/p>\n<p>Definition von Komfortzone: Ein Verhaltensraum, wo unsere Aktivit\u00e4ten und unser Verhalten routinem\u00e4ssig und nach einem Muster ablaufen, welches Stress und Risiko minimiert. Dies verleiht uns ein Gef\u00fchl von Sicherheit. <!--more-->Die kurzfristigen Nutzen sind Zufriedenheit, Fehlen von Angst und reduzierter Stress.<\/p>\n<p>Ein Verharren in dieser Zone f\u00fchrt dazu, dass Dinge, die ausserhalb liegen, als unerreichbar und unerw\u00fcnscht gelten. Zudem tendieren wir dazu, den Aufwand zu optimieren, in dieser Zone zu bleiben. Was sich in einen gewissen Minimalismus \u00e4ussern kann. Damit wird unsere Leistungsbereitschaft und -f\u00e4higkeit eingeschr\u00e4nkt. Ebenfalls verlieren wir damit den mentalen &#8222;Muskel&#8220;, mit Ver\u00e4nderungen umgehen zu k\u00f6nnen, die uns unweigerlich ereilen. Wir tendieren dazu, uns von der Aussenwelt abzuschotten und nur unsere eigene Realit\u00e4t zu akzeptieren.\u00a0 Was wiederum unerw\u00fcnschte Konsequenzen nach sich ziehen kann.<\/p>\n<p>Das Verlassen dieser Zone hingegen bringt zahlreiche Vorteile:<\/p>\n<ul>\n<li>Zunahme an Selbstverantwortung, Selbstvertrauen, Selbsterkenntnis und Selbstwertgef\u00fchl<\/li>\n<li>Zunahme an F\u00e4higkeiten<\/li>\n<li>Gesteigerte Leistungsf\u00e4higkeit<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die eingangs gestellte Wie-Frage ist schnell gel\u00f6st:<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich <em>erweitern<\/em> wir die Komfortzone, indem wir sie regelm\u00e4ssig verlassen und wieder zur\u00fcckkehren.\u00a0 Somit kommen wir zur Zusatzfrage: Wie <em>verlassen<\/em> wir die Komfortzone?<\/p>\n<p>Man kann damit beginnen, allt\u00e4gliche Dinge anders zu machen. Mal was anderes essen, die andere Hand benutzen, ein neues Land bereisen, einen anderen Weg gehen.<\/p>\n<p>Beim Verlassen der Komfortzone gibt es den schnellen oder langsamen \u00dcbergang. Dabei unterscheiden sich die Gr\u00f6sse der Schritte, die wir machen, um zum Punkt jenseits der Komfortzone aufzubrechen.\u00a0 Beispiele f\u00fcr kleine und \u00fcberschaubare Schritte finden sich <a href=\"http:\/\/www.schweizer.pm\/blog\/2016\/vereinfachen-und-reduzieren\/\">hier<\/a>. Grosse Schritte bergen die Gefahr, dass man in Stress oder gar Panik ger\u00e4t, daf\u00fcr kommt man schneller ans Ziel.<\/p>\n<p>Diese Schritte zusammen mit einer Begleitpersonzu machen, kann die H\u00fcrde gewaltig reduzieren.<\/p>\n<p>Die folgenden Kategorien k\u00f6nnen Anst\u00f6sse geben, wo welche M\u00f6glichkeiten verborgen sein k\u00f6nnten<\/p>\n<h4>K\u00f6rperlich \/ Physisch<\/h4>\n<p>Die sportlichen Grenzen erweitern, z.B. einen Marathon laufen, auf dem Jakobsweg 300 km wandern, durch polyphasischen Schlaf Rekordleistungen schaffen<\/p>\n<p>Gew\u00f6hnung an K\u00e4lte, Hitze, Schmerzen, N\u00e4sse (typische Survialsituationen)<\/p>\n<p>Neue Sportarten und Bewegungsabl\u00e4ufe: Ballet, Kampfsport, Tai Chi, Yoga, Klettern<\/p>\n<p>Neue Aktivit\u00e4ten:\u00a0 zu Fuss zur Arbeit, Gartenbau, Kochen, Stricken, Modellbau, Singen und Bushcrafts, wie Feuerbohren, Schnitzen, T\u00f6pfern, Flechten, Jagen, Schiessen, Unterk\u00fcnfte bauen.<\/p>\n<p>Neue Standorte beziehen: Umziehen, Auswandern<\/p>\n<h4>Emotional<\/h4>\n<p>Sich f\u00fcr Vertrauen entscheiden, Verletztheit zulassen, Offen sein, sich (irrationalen) \u00c4ngsten stellen. Angst ist gemeinhin das gr\u00f6sste Hindernis beim Aufsuchen neuer Ufer.<\/p>\n<h4>Verhalten<\/h4>\n<p>Entscheide anders f\u00e4llen (Kopf versus Bauch), mehr Fragen stellen, besser zuh\u00f6ren, Egoismus zur\u00fcckstellen, aktiv Teil einer Gruppe sein<\/p>\n<p>Verhaltens\u00e4nderungen m\u00fcssen 1-2 Monate lang einge\u00fcbt werden, bis sie sich nicht mehr fremd anf\u00fchlen. Bei \u00c4nderung im Ess- oder Suchtverhalten geht man gar von 3 Jahren aus, bis der neue Zustand stabil ist.<\/p>\n<h4>Intellektuell<\/h4>\n<p>Jobwechsel, anspruchsvolles Studium, neue Sprache lernen, Neugier entwickeln, ein Musikinstrument erlernen, heimische Pflanzen und Tierarten kennenlernen<\/p>\n<h4>Spirituell<\/h4>\n<p>Unterbewusstsein kennenlernen, Meditation \u00fcben, Religion aus\u00fcben, bewusstes Erleben jeder Situation, Innehalten,\u00a0 Achtsamkeit \u00fcben.<\/p>\n<p>(Foto vom Autor)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Frage ist zun\u00e4chst vielleicht gar nicht relevant. Deshalb ist es sinnvoll, zun\u00e4chst das Konzept der Komfortzone zu erkl\u00e4ren und dann aufzuzeigen, weshalb eine Ausweitung Sinn macht. Danach sind wir bereit f\u00fcr die Wie-Frage. Definition von Komfortzone: Ein Verhaltensraum, wo unsere Aktivit\u00e4ten und unser Verhalten routinem\u00e4ssig und nach einem Muster ablaufen, welches Stress und Risiko &#8230; <a title=\"Wie weite ich meine Komfortzone aus?\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/schweizer.pm\/pri\/2016\/wie-weite-ich-meine-komfortzone-aus\/\" aria-label=\"Mehr dazu unter Wie weite ich meine Komfortzone aus?\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":193,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","enabled":false},"version":2}},"categories":[2],"tags":[],"class_list":["post-100","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-psychologie"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/schweizer.pm\/pri\/wp\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Dsc_0444_sm.jpg?fit=2048%2C1340&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/pbx0xy-1C","jetpack_likes_enabled":true,"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack-related-posts":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schweizer.pm\/pri\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/100","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schweizer.pm\/pri\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/schweizer.pm\/pri\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schweizer.pm\/pri\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schweizer.pm\/pri\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=100"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/schweizer.pm\/pri\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/100\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":953,"href":"https:\/\/schweizer.pm\/pri\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/100\/revisions\/953"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schweizer.pm\/pri\/wp-json\/wp\/v2\/media\/193"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schweizer.pm\/pri\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=100"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/schweizer.pm\/pri\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=100"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/schweizer.pm\/pri\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=100"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}