Feuer machen mit Feuerbohrer

Was wird teil­weise ein Mythos gemacht um diese Art des Feuer­ma­chens. Welche Holz­art für welche Bestand­teile notwen­dig sind. Wie schnell gear­bei­tet werden muss, wenn mal eine Glut entstan­den ist. Wohin mit der Glut.

Wir geben deshalb gerne unser beschränk­tes Wissen weiter, das nur teil­weise wider­gibt, was Outdoor-Exper­ten in ihren Kursen vermit­teln können.

Es braucht trocke­nes Holz, was beim mittel­eu­ro­päi­schen Klima schwie­rig sein kann. Der Holz­ast soll rinden­los sein und vom Baum gebro­chen werden können.

Wenn Spin­del und Brett geschnitzt sind, ein Druck­stück aus Holz oder Stein vorhan­den ist und der Bogen gespannt ist, kann das Vergnü­gen begin­nen.

Zunächst erzeugt man rauchen­den Holz­staub und sobald es genug davon hat, soll­ten einige schnelle Bogen­züge den Funken zünden.

Durch sanf­tes Blasen kann die Glut an Ort und Stelle vergrös­sert werden bevor sie mit Hilfe der mobi­len Unter­lage  (ja, auch daran muss gedacht werden!) ins Zunder­bün­del trans­fe­riert werden kann.

Zunder­bün­del sind feinste trockene Pflan­zen­teile, die durch Reiben noch verfei­nert werden können und von etwas feste­rem Mate­rial umhüllt sind. Ein Vogel­nest ist ein gutes Beispiel.

Jetzt braucht es noch­mals etwas Geduld und Wind – und das Feuer brennt!

In unse­rem Luxus­sur­vi­val-Kurs haben es drei Girls gemein­sam geschafft, bei feuch­ter Witte­rung eine Glut zu entfa­chen. wie das ging, zeigt das Bild.

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(Fotos vom Autor)

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